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Der letzte Tag vor dem Abflug

Liebe Freunde, Da ich jetzt nicht mehr einen Teil meiner Energie für die Fahrt mit unseren Camper stecke, Campingplätze auszusuchen- nur mit Trampolin und geeignete Nahrungsstätten, na ja das kann ich eigentlich nicht schreiben, den wer hält Mc Donalds und Bürger King schon für geeignet! Ich bisher nicht, aber was tun verzweifelte Mütter nicht alles. Bald ist Schluss damit. Morgennachmittag fliegen wieder weiter nach Vancouver. Wenn es dort wirklich so kalt ist muss ich mir wohl schon mal die Adresse der nächsten Diakonie raussuchen, um günstig an warme Sachen zu kommen. Scherz! Gestern ist mir mal wieder aufgefallen, als ich mit meiner Tochter mal wieder eine von unzähligen Toiletten an diesem Tag besuchte, da Frauen und Behinderte sich eine Toilette teilen müssen! Was ist den das! Aus was für einem Grunde, steht das Behindertenzeichen immer bei den Frauen. Haben die Betreiber Angst Rollstuhlfahrer auf ungehobelte Männer loszulassen (ja ich weiß es sind nicht alle so, schimpft nicht gleich los), denken sie das Frauen sowieso breiter sind und diese nötiger haben. Ich gebe ja zu, mit zwei Kindern plus Kinderwagen ist es wirklich optimal. Oh wie schade mein Sohn wacht auf, das Thema hätte ich ja noch gerne weiter ausgeführt ebenso meinen ersten Besuch bei einem neuseeländischen Rotaryclub, bei dem keine Kinder erlaubt sind. Ich bekomme die ersten Fußtritte. Bis bald, eure Freundin

1 Kommentar 24.2.15 19:33, kommentieren

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Christchurch

Liebe Freunde, Ich weiß ich dass ich unseren Blog sträflich vernachlässigt habe, entweder habe ich kein Netz oder meine Kinder fordern mich bis zur letzten Sekunde, sodass ich mich eigentlich nur noch nach Schlaf sehne. Campingplatz suchen, Fahren, ein Bespassungsprogramm zusammenstellen, für Essen und Trinken sorgen, waschen usw., das schlaucht! Die Campingplätze in Neuseeland zu beschreiben und erst die Leute dort, man trifft dort ja wirklich fast alle Nationen und ich muss wirklich sagen, Chinesen sehe ich jetzt mit ganz anderen Augen. Ich bin so froh wenn ich wieder mein eigenes Bad habe, eine Dusche aus der warmes Wasser kommt, oder überhaupt Wasser! Nun war ich nie wirklich so der Camper, mit fast 40 brauche ich das auch nicht mehr, aber nach dieser Reise werde ich keine Nacht mehr auf einem Campingplatz verbringen. Man kann darüber wirklich ein Buch schreiben, komischerweise sind die Meisten Campingplätze hier alle ausgezeichnet, da frage ich mich immer wofür? Woran orientiert man sich hier? Nun kann ich wirklich einiges aushalten, auch wenn mein Mann etwas anderes behaupten würde, nun gehe ich hier lieber nicht ins Detail um euch nicht den Appetit zu verderben und mir nicht den Schlaf zu rauben. Widmen wir uns also dem Essen. Eigentlich bin ich eine totale Gegnerin von Fastfood und ich hätte auch immer behauptet meine Kinder Essen eigentlich alles! Auf dieser Reise habe ich meine Kinder hauptsächlich von MC Donalds ernährt, bei jedem Hamburger sage ich den beiden, dass es das Zuhause nicht mehr gibt! Die Lebensmittelpreise sind hier sehr hoch und da die Mami nicht kochen kann und auch nicht will, ich sage nur Campingplatz, gehen wir jeden Tag Essen. Das treibt mich manchmal an den Rande eines Nervenzusammenbruches. Auf einer Zugfahrt in Dunedin, saßen wir neben der netten Amerikanerin Maria. Wir bestellten Essen und mein Sohn aß seine Wurst mit voller Begeisterung, sofort verlangte er nach mehr. Die glückliche Mami, die so erfreut war dass ihrem Sohn mal etwas schmeckte, bestellte sofort ein weiteres Essen. Als ich aber wieder an den Platz zurück kam, natürlich bestellt und bezahlt, spuckte mein Sohn, seine Schwester tat es ihm natürlich gleich, das Essen aus und sagte dass es ihm nicht schmeckt. Das sind doch Situationen im Leben einer Mutter, die einen verzweifeln lassen! Maria sagte dann netterweise, dass sie dieses auch von Zuhause kennt. Super, dann ist es ja ein Internationales Problem und wir müssen uns als genervte Mütter zusammen tun und Selbsthilfegruppen gründen. Dort werden dann die Fragen diskutiert wie reagiere ich richtig, ist es normal das ich lauter werde oder bin ich die einzige Mutter die mal Schreianfälle bekommt und ihr es völlig egal ist wenn die anderen Leute mitleidig oder auch entsetzt gucken! Ja vielleicht sollte ich die erste Selbsthilfegruppen gründen, um nicht als Alkoholikerin zu Enden oder irgendwann bei Gerd einzusitzen! Wenn die Kinder schlafen, sehen sie ja wie Engel aus, das tun sie nämlich gerade! Was das wunderbare auf dieser Reise war, dass ich meine Freundin Geli wiedergefunden habe. Vor 15 Jahren sind wir gemeinsam nach Neuseeland gegangen. Sie hat sich damals verliebt, ich bedauerlicherweise kurz vorher in Deutschland, und ist dann geblieben. Jetzt bewirtschaftet sie mit ihrem Mann und vier Kindern eine Farm mit über 700 Kühen. Es waren ein paar schöne Tage bei Dir und ich hoffe dass nicht wieder 15 Jahre vergehen werden. Nun sind wir in Christchurch, gestern haben wir unseren Camper abgegeben und schlafen jetzt wieder in einem Bett. Endlich! Hier in der Stadt wird gerade die Cricket Weltmeisterschaft ausgetragen, sodass sich die Unterkunftsfrage als etwas schwierig erwies. Alles ausgebucht! Glücklicherweise hat sich meine Freundin diesem Problem angenommen. Bis zu unserer Abreise nach Kanada, schlafen wir nun in einer privaten Unterkunft. Irgendwie war es wohl auf der Internetseite etwas missverständlich ausgedrückt. Jedenfalls schlafen wir jetzt im Haus eines Singelmannes, Mitte Ende Fünfzig! Mehr möchte ich nicht dazu sagen, Ihr könnt Euch sicherlich mein überraschtes Gesicht vorstellen! Meine Lieben, ich habe noch soviel zu berichten aber ich muss unbedingt schlafen sonst stehe ich den morgigen Nonstoptag nicht durch. Fühlt Euch umarmt

2 Kommentare 22.2.15 11:07, kommentieren